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Marketing und Arztpraxis

Ökonomie und Medizin sind keine unversöhnlichen Gegensätze mehr. Ärzte haben eine besondere Stellung innerhalb der Gesellschaft. Gleichzeitig sind sie Teilnehmer am wirtschaftlichen Prozess, müssen Gewinne erwirtschaften, stellen sich dem Wettbewerb und werden mit Konkurrenz konfrontiert. Umdenken, Anpassung und Neuorientierung sind gefordert. Daher viele ergreifen Ärzte die Gelegenheiten und bemühen sich, ihre Praxen auf dem Markt zu positionieren. Das kann wirtschaftliche Gründe haben – für viele ist aber ebenso wichtig, mit neuen Ideen und Initiativen die Versorgung der Patienten zu verbessern. In beiden Fällen ist strategische Planung und unternehmerisches Handeln gefragt.

 

Aber, was bedeutet Marketing wirklich?

Viele Praxen setzen „Praxismarketing“ gleich mit reißerischer Werbung und unlauterer Beeinflussung der Patienten, daher lehnen sie Marketing für ihre Praxis ab. Dem liegt meist ein Missverständnis zu Grunde: Marketing ist nicht Werbung, Werbung kann allerdings ein Teil des Marketings sein – muss es aber nicht.Praxis-Marketing ist viel umfassender, aber um es einfach zu sagen: Marketing beinhaltet alles was Einfluss auf die Patientenzufriedenheit hat. Nur wenn die Patienten zufrieden sind, kommen sie wieder, und empfehlen Sie weiter.  Und nur durch diesen Weg können heutzutage Ärzte den Erfolg ihrer Praxis erreichen. So verstanden  betreibt jeder Arzt und Psychotherapeut Marketing. Zuerst bei der Niederlassung, wenn er den Standort wählt und überlegt, welche Leistungen die Praxis anbieten will. Die Räume der Praxis, die Einrichtung, die Auswahl der Mitarbeiter,  das medizinische Leistungsangebot der Praxis – alles hat und berührt damit Marketingaspekte. Da zum Praxismarketing gehört alles das, was Patienten zufrieden stellt und so den Erfolg der Praxis fördert, Marketing spielt eine große Rolle von Anfang an. Daher ist eine so genannte Unternehmenskonzeption von Beginn an sinnvoll, um solche Punkte zu erklären: Wo möchte ich überhaupt hin? Was möchte ich erreichen? Welche Patienten wollen wir behandeln? Wie viele Stunden in der Woche sollt die Praxis geöffnet sein? Welchen diagnostischen und therapeutischen Schwerpunkten möchten wir setzen? Mit wem möchten wir zusammenarbeiten? Und ganz wichtig!!! Wo soll die Praxis in fünf Jahren stehen? usw.  Die Antwort zu solcher Frage werden alle Facetten der Tätigkeit erfassen. Wenn man es zusammenstellt, wir man einen so genannten Business-Plan (Unternehmenskonzeption) erstellen. Diesen Business-Plan sollte der Praxisinhaber zusammen mit seinem Team immer wieder im Laufe der Zeit weiter entwickeln.  

 

Der Marketingplan

Der Marketingplan ist ein Teil des Business-Plans, wo es unter anderem festgelegt wird, welche Patienten die Arztpraxis mit welchen Leistungen erreichen will. Im Marketingplan legt das Praxis-Team fest, auf welche Weise sie der Zielgruppe ihr Profil vermitteln will.

Der Marketingplan sollte feststellen: Was liegt bereits vor? Was ist verbesserungsbedürftig? Was muss man neu machen? Grundlegend sind: eine einheitliche Gestaltung aller Medien in der Praxis (Corporate Design, CD), dazu gehören das Logo, die Gestaltung des Praxisschildes, eine Praxisbroschüre, in der sich Arzt und Team kurz mit ihren Leistungen vorstellen, die Visitenkarten und Erinnerungskarte, die Ausstellung von Wartezimmer, ein Internetauftritt der Praxis (Webseite) und die passende Werbeartkiel, um die Patienten an sich zu binden.